Jahresausflug nach Einsiedeln vom 08. Mai 2026


Mit 39 gut gelaunten Teilnehmerinnen und einigen tapferen Partnern im Schlepptau machten wir uns auf den Weg nach Einsiedeln. Der Tag begann mit einer spannenden Führung durch die Milchmanufaktur Einsiedeln. Dort durften wir haut nah erleben, wie aus Milch feinster Käse entsteht. Zwischen dampfenden Kesseln, fachkundigen Erklärungen und dem verwechselbaren Duft von Käse fühlten wir uns fast ein wenig wie angehende Käsemeisterinnen. Natürlich durfte auch eine Degustation mit feinem Joghurt und fantastischen Käsehäppchen nicht fehlen.


Anschliessend genossen wir gemeinsam ein feines Mittagessen im gemütlichen Restaurant der Milchmanufaktur. Endlich blieb Zeit zum Austauschen, Plaudern und Lachen. Besonders gefreut hat uns der prominente Besuch unserer Präsidentin Gisela Warthmann, die es sich nicht nehmen liess, mit uns zu essen. Da sie bekanntlich ganz in der Nähe, nämlich am wunderschönen Zürisee wohnt, war der Weg nach Einsiedeln für sie quasi ein Katzensprung.


Gut gestärkt ging es am Nachmittag weiter zur Swissbiomechanics, praktischerweise nur fünf Fussminuten entfernt. Dort erhielten wir spannende Einblicke in die Welt der Fussanalyse. Wir durften live miterleben, wie Fussfehlstellungen erkannt und behandelt werden, sei es mit individuell angepassten Einlagen oder sogar mit selbst hergestellten Schuhen. Besonders beeindruckend war die Schuhmacherei, Präzision, Handwerk und Leidenschaft trafen dort aufeinander.


Für uns Fusspflegerinnen war dieser Besuch nicht nur spannend, sondern auch äusserst lehrreich. Und selbst die mitgereisten Partner konnten am Ende des Tages vermutlich mehr über Füsse erzählen als je zuvor in ihrem Leben.


Es war ein rundum gelungener, abwechslungsreicher und erebnisreicher Tag voller interessanter Eindrücke, feinem Essen, guter Gespräche und vielen gemeinsamen Lacher. Oder kurz gesagt: Einsiedeln hat uns nicht nur auf Trab gehalten, sondern auch begeistert, von Kopf bis Fuss.

13. August 2026
Spannender Regiotreff bei Schwabe Pharma AG in Küssnacht am Rigi: 14 Teilnehmerinnen erhielten interessante Einblicke in Naturheilkunde, Produkte und Produktion.
13. August 2026
Am Montag, 27. April, fand in der Barfuss Schule in Mülligen der Tagesworkshop «Barfuss-Kompetenz in der Fusspflege» statt.
Event with attendees in a large hall on Friday, March 27, 2026.
2. März 2026
Am 27. März 2026 war es wieder so weit. Unsere Generalversammlung stand vor der Tür. Pünktlich um 13.30 Uhr öffneten sich die Türen.
Ein blauer Schuh liegt auf einem Tisch neben einer Beinprothese
2. Dezember 2024
REGIOTREFFEN BÜNDNERLAND / TESSIN Am Freitag, 23. August haben sich Fusspflegerinnen von Zürich bis St. Moritz beim Orthopäden in Triesen getroffen. Pünktlich und bei herrlichem Sommerwetter empfing uns der sympathische Florin Negele sehr herzlich. Der Beruf Orthopädieschuhmacher hat sich aus dem Schuhmacher entwickelt. In der Schweiz dauert die Ausbildung 4 Jahre. Die Firma Negele Orthopädie blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die Familie ist stolz darauf, dass das Geschäft bereits in der vierten Generation geführt wird. Die «Sippe» hat es verstanden, sich mit ihrem Angebot an Dienstleistungen und Produkten den aktuellen Marktbedürfnissen anzupassen. Seit 1991 wurden im Geschäft in Triesen mehr als 18 000 Personen mit Fussproblemen registriert. Viele dieser Kunden gehören nach wie vor zum treuen Kundenkreis. Eine orthopädische Untersuchung beginnt zunächst mit der Prüfung der Gelenke, Muskeln, Sehnen und Nerven. Nach einer ausführlichen Anamnese analysiert der Orthopäde die Beweglichkeit, Haltung und Form der Patientin oder des Patienten sowie das Gangbild, abhängig von der jeweiligen Erkrankung. Dank modernster 2D-Technik kann die Beschaffenheit der Füsse oder eventuelle Fehlstellungen millimetergenau erfasst werden. Die Füsse werden in Form von einer Ganganalyse gescannt. Nach wenigen Sekunden sind die Füsse präzise vermessen. Das Ergebnis kann sofort auf einem Monitor begutachtet werden. Fussfehlstellungen werden durch das Scannen bereits im Frühstadium gut erkannt, was wichtig ist, da Fehlstellungen häufig andere Beschwerden im Bewegungsapparat, beispielsweise im Knie-, Hüft- oder Rückenbereich, nach sich ziehen können. In Verbindung mit der vorausgegangenen manuellen Befundung, können nun genau die Bereiche Ihrer Füsse gezeigt werden, die Beschwerden verursachen, und eine Therapieempfehlung (z. B. passende Einlagen etc.) oder eine Empfehlung für passende Schuhe abgegeben werden. Auf Basis dieser Daten kann der Orthopädieschuhmacher individuell angepasste Einlagen oder andere orthopädische Hilfsmittel erstellen – egal, ob für Beruf, Sport oder Alltag. In der Werkstatt werden die gewonnenen Daten verwendet, um das Hilfsmittel genau an die Füsse anzupassen. So entstehen orthopädische Schuhe oder Einlagen, die die Bewegungsabläufe der Füsse optimal unterstützen. Ein orthopädisch massgefertigter Schuh wird von A bis Z handgefertigt, wird aber heutzutage nur noch bei fortgeschrittenem Krankheitsbild hergestellt. Anika, die Schwester von Florin und diplomierte Orthopädistin, erklärte uns den Unterschied zwischen rundgestrickten und flachgestrickten Strümpfen. Rundgestrickte Strümpfe sind oft elastischer und eignen sich gut für die tägliche Nutzung, während flachgestrickte Strümpfe in der Regel eine festere Passform bieten und oft für spezielle medizinische Bedürfnisse verwendet werden. Wir durften gemeinsam eintauchen in die spannende Welt der Orthopädie. Vielen herzlichen Dank an Florin und Anika. Anschliessend liessen wir unseren Tag im Café Ludwigs gemütlich ausklingen. Nadia Buffon, Regionalleiterin Ostschweiz