Zu Besuch bei Schwabe Pharma AG


Für den 11. Mai 2026 hat Annabelle Häfliger für die Region Zentralschweiz den Besuch bei der Schwabe Pharma AG in Küssnacht am Rigi organisiert.


Insgesamt 14 Teilnehmerinnen wurden willkommen geheissen. Wir wurden durch drei Damen durch den Morgen geführt und jede dieser Damen hat uns durch bestimmte Abschnitte des Vormittages begleitet.  


Der Auftakt beinhaltete die Vorstellung der Firmenstruktur und dass Omida 2024 in die Schwabe-Gruppe integriert wurde. Omida mit den Homöopathischen Produkten sowie die Schwabe Gruppe mit den Schüssler Salzen, bilden gemeinsam wertvolle Synergien.


OMIDA verbindet traditionelle Naturheilkunde und ist die bekannteste Firma in der Schweiz für die Herstellung von homöopathischen Produkten. Die Produkte werden nach strengen Vorgaben, vom Anbau der Pflanzen, dem Potenzieren der Essenzen, der Qualitätskontrolle, das alles intern im Haus erfolgt, hergestellt.


Die Schüssler-Salze gehen auf den deutschen Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler zurück. Dr. Schüssler beschäftigte sich intensiv mit der Bedeutung von Mineralstoffen für den menschlichen Körper. Da er selbst an vielen Erkrankungen litt, forschte er an sich selbst und kam zum Ergebnis, dass viele Beschwerden durch Mangel von bestimmten Mineralsalzen in den Körperzellen entstehen können. Er entwickelte deshalb eine Therapie mit aufbereiteten Mineralsalzen, die den Zellstoffwechsel unterstützen und die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen sollen.


Wie im Flug verging die Zeit und mit all dem Gehörten wurden wir zu einem Znüni eingeladen und mit Tee, Kaffee Gipfeli sowie feinsten Brötchen verwöhnt. Rege Diskussionen fanden beim Znüni statt und schon ging es frisch gestärkt weiter für die Besichtigung der Produktionsstätten.


Das Staunen war sehr gross, als wir mitverfolgen durften, dass das Mischen der einzelnen Potenzen, das Imprägnieren der Globuli mit der Essenz von Hand erfolgt. Beim Potenzieren wird genau gezählt, wie oft die Globuli auf das Schlagkissen aufgeschlagen wird. Und diese Arbeit darf man nur machen, wenn man sich gut fühlt, damit keine Negativenergien übertragen werden. Genau abgezählt und nur wenn man sich gut fühlt. Ganz erstaunt hat uns, dass Einzelanfertigungen von Globuli, Sonderwünsche, erfüllt werden. Jegliche Globuli werden von Hand abgefüllt, nach Gramm gewogen, etikettiert sowie verpackt.


Beim Herstellen, Abfüllen der Schüssler-Salze hingegen, kommen Maschinen zum Einsatz. Das Reinigen der Maschine ist sehr aufwändig. Daher wird die Maschine nur gestartet, wenn diese während einer kompletten Arbeitswoche in Betrieb sein kann. Wenn ein Feiertag auf einen Wochentag fällt, bleibt diese im Ruhezustand.

 

An diesem Morgen haben wir viel über die Produkte der Schwabe Pharma AG lernen dürfen. In der Hauseigenen Apotheke, die übrigens für alle Personen öffentlich zugänglich ist, hat jede Teilnehmerin nach Herzenswunsch ihr(e) Lieblingsprodukt(e) erwerben können und sich durch die dort angestellten ApothekerInnen, beraten lassen.


Am Ende des spannenden Vormittages durften wir alle eine Stofftasche mit verschiedenen Produkten als Präsent mitnehmen.


Mit vielen Impressionen und Erkenntnissen sowie sehr motivierten Mitarbeiterinnen, durften wir einen lehrreichen, interessanten Vormittag in Küssnacht verbringen. Und wir sind überzeugt, dass jede/r von uns immer wieder gerne an diesen besonderen Vormittag zurückdenken wird.

Milchmanufaktur
13. August 2026
Spannende Einblicke in die Milchmanufaktur und Fussanalyse, feine Genüsse und viele gesellige Momente machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis.
13. August 2026
Am Montag, 27. April, fand in der Barfuss Schule in Mülligen der Tagesworkshop «Barfuss-Kompetenz in der Fusspflege» statt.
Event with attendees in a large hall on Friday, March 27, 2026.
2. März 2026
Am 27. März 2026 war es wieder so weit. Unsere Generalversammlung stand vor der Tür. Pünktlich um 13.30 Uhr öffneten sich die Türen.
Ein blauer Schuh liegt auf einem Tisch neben einer Beinprothese
2. Dezember 2024
REGIOTREFFEN BÜNDNERLAND / TESSIN Am Freitag, 23. August haben sich Fusspflegerinnen von Zürich bis St. Moritz beim Orthopäden in Triesen getroffen. Pünktlich und bei herrlichem Sommerwetter empfing uns der sympathische Florin Negele sehr herzlich. Der Beruf Orthopädieschuhmacher hat sich aus dem Schuhmacher entwickelt. In der Schweiz dauert die Ausbildung 4 Jahre. Die Firma Negele Orthopädie blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die Familie ist stolz darauf, dass das Geschäft bereits in der vierten Generation geführt wird. Die «Sippe» hat es verstanden, sich mit ihrem Angebot an Dienstleistungen und Produkten den aktuellen Marktbedürfnissen anzupassen. Seit 1991 wurden im Geschäft in Triesen mehr als 18 000 Personen mit Fussproblemen registriert. Viele dieser Kunden gehören nach wie vor zum treuen Kundenkreis. Eine orthopädische Untersuchung beginnt zunächst mit der Prüfung der Gelenke, Muskeln, Sehnen und Nerven. Nach einer ausführlichen Anamnese analysiert der Orthopäde die Beweglichkeit, Haltung und Form der Patientin oder des Patienten sowie das Gangbild, abhängig von der jeweiligen Erkrankung. Dank modernster 2D-Technik kann die Beschaffenheit der Füsse oder eventuelle Fehlstellungen millimetergenau erfasst werden. Die Füsse werden in Form von einer Ganganalyse gescannt. Nach wenigen Sekunden sind die Füsse präzise vermessen. Das Ergebnis kann sofort auf einem Monitor begutachtet werden. Fussfehlstellungen werden durch das Scannen bereits im Frühstadium gut erkannt, was wichtig ist, da Fehlstellungen häufig andere Beschwerden im Bewegungsapparat, beispielsweise im Knie-, Hüft- oder Rückenbereich, nach sich ziehen können. In Verbindung mit der vorausgegangenen manuellen Befundung, können nun genau die Bereiche Ihrer Füsse gezeigt werden, die Beschwerden verursachen, und eine Therapieempfehlung (z. B. passende Einlagen etc.) oder eine Empfehlung für passende Schuhe abgegeben werden. Auf Basis dieser Daten kann der Orthopädieschuhmacher individuell angepasste Einlagen oder andere orthopädische Hilfsmittel erstellen – egal, ob für Beruf, Sport oder Alltag. In der Werkstatt werden die gewonnenen Daten verwendet, um das Hilfsmittel genau an die Füsse anzupassen. So entstehen orthopädische Schuhe oder Einlagen, die die Bewegungsabläufe der Füsse optimal unterstützen. Ein orthopädisch massgefertigter Schuh wird von A bis Z handgefertigt, wird aber heutzutage nur noch bei fortgeschrittenem Krankheitsbild hergestellt. Anika, die Schwester von Florin und diplomierte Orthopädistin, erklärte uns den Unterschied zwischen rundgestrickten und flachgestrickten Strümpfen. Rundgestrickte Strümpfe sind oft elastischer und eignen sich gut für die tägliche Nutzung, während flachgestrickte Strümpfe in der Regel eine festere Passform bieten und oft für spezielle medizinische Bedürfnisse verwendet werden. Wir durften gemeinsam eintauchen in die spannende Welt der Orthopädie. Vielen herzlichen Dank an Florin und Anika. Anschliessend liessen wir unseren Tag im Café Ludwigs gemütlich ausklingen. Nadia Buffon, Regionalleiterin Ostschweiz